Beiträge getaggt mit Linux
OpenSource Streaming Server
11. Dez
Vor Kurzem habe ich mich mit der Möglichkeit beschäftigt, einen Live Video Stream von meinem Mac Book Pro im Internet zur Verfügung zu stellen. Auf der Suche nach geeigneten freien Programmen bin ich auf den von Apple frei angebotenen QuickTime Broadcaster gestoßen.
Dieses Programm ermöglicht es dem Benutzer Live Video Streams über das Internet Anderen zur Verfügung zu stellen. Es gibt die Möglichkeiten Streams per Unicast oder Multicast zu verschicken. Der Unicast Stream, kann entweder manuell erfolgen oder automatisiert über einen Streaming Server. Mehr >
oldconfig beim Kernel kompilieren nutzen
08. Apr
Da ich mich gerade wieder gefragt habe, wie ich meine alte Kernel .config benutzen kann, wenn ich einfach nur auf ne neuere / andere Kernel Version umsteigen will, dachte ich mir ich beschreibe euch mal das Vorgehen, damit ihr nicht so lange suchen müsst wie ich. Mehr >
Crossover Games for Mac
02. Apr
Vor ein paar Tagen habe ich nun endlich den Beschluss gefasst mir das neue Release von CrossOver for Mac zu kaufen. Ich habe mich für die Games Version entschieden. Dabei handelt es sich um eine für Spiele optimierte Wine Version, die etwas aktuellere Wine Sourcen benutzt als die normale CrossOver Version, die eher für Büroanwendungen und Stabilität optimiert wurde. Mehr >
Tubestick unter Debian Linux
01. Apr
Unter Mac OS läuft er bestens – kein Wunder – dafür ist er ja auch gedacht. Aber wenn ich schon einen kleinen DVB-T Empfänger haben wäre es auch schön, wenn ich den mobil am Notebook einsetzten könnte. Auf der Webseite von equinux kann man sich sogar Treiber für Windows runterladen – aber mal wieder nicht für Linux. War auch irgendwie klar. Meine Terratec Cinergy T2, welche ich auch noch habe, ist zwar ein großer Klotz, aber da reichte anstecken und Spaß haben – zumindest unter Linux. Als ich das schöne Gerät unter Windows nutzen wollte, war mal wieder eine Installerorgie angesagt.
Also Google angeschmissen. Gab aber zunächst kaum was. Irgendwann stieß ich dann wenigstens auf den Namen des verbauten Chips. Jetzt standen die Chancen schonmal besser. Nach weiterer Recherche kam ich dann auf folgenden Thread mit dem Treiber von hier.
Bis zum TV Signal waren es jetzt nur noch ein paar Schritte:
1. Treiber runterladen (Mirror) 64bit und entpacken tar xvzf af901x-taiwan.tar.gz
2. Kompilieren:
cd v4l-dvb-39c2d2041e6e/
sudo make
sudo make install
3. Fertig
Bei mir lief danach in Kaffeine alles bestens. Möglicherweise muss man v4l noch aktualisieren.
Jetzt kann ich immer und überall fernsehen.
Eine Runde Truecrypt für alle!
06. Feb
Nun ist es endlich soweit. Für jedes System (Linux, Mac OS X, Win) gibt es eine gleichwertige Truecrypt Version mit GUI! Also am liebsten gleich den iMac mit verschlüsselter Partition ausstatten und das Thinkpad auch – nur war Truecrypt Server direkt mal down
Mehr Details und ein paar hübsche Screenshots findet man bei aptgetupdate.de oder auf der offiziellen Seite truecrypt.org !
Da ich aber auch eigentlich lernen soll, spar ich mir die schöne Spielerei erstmal und schau mir das heute Abend an.
Micropolis aka. Simcity
15. Jan
Was für eine freudige Nachricht. Das gute alte Simcity ist unter der GPL veröffentlicht!
Da die Namensrechte noch bei EA liegen wird es jetzt zwar Micropolis genannt, aber das tut dem Spaß nun wirklich keinen Abbruch.
Also hab ich mir dann auch ganz fix die Quellen gezogen und alles brav kompiliert wie es in heyko’s Blog beschrieben wird. Das die Anleitung für Ubuntu 7.10 war hielt mich nicht ab. Die Installation lief auch wunderbar und das Spiel startet auch – allerdings war die Karte nur ein großer brauner Klumpen. Nach etwas Recherche in den Tiefen von ubuntuforums.org wurde mir eins klar: Bei 24Bit Farbtiefe wird das nix (hier der Beitrag) aber zwei Posts weiter unten war auch schon die viel elegantere Lösung: Ein fertiges Debian Paket! Das findet man zurzeit hier: ftp://ftp-mirror.internap.com/…getdeb1_i386.deb!
Dann musste das Paket nur eben mit:
dpkg -install micropolis_0.0.20080114-1~getdeb1_i386.deb
installiert werden und läuft seitdem wunderbar… und jetzt wird eine neue Stadt gebaut!
Viel Spaß
Apache Directory Listing abschalten
11. Jan
Das Blog läuft meines Wissens nach fehlerfrei und administrativ könnte ich mich zurücklehnen. Aber was seh ich da? Directory Listing ist ja überall aktiviert! Das geht ja mal gar nicht. Den Umstand galt es also zu beseitigen. Ist auch gar nicht so schwer:
Der Server läuft unter Debian weswegen man die Konfiguration des Webservers unter /etc/apache2/httpd.conf findet. Dort reicht es, wenn man folgende Zeile in die Datei einfügt:
Options All -Indexes FollowSymLinks MultiViews
Nach einem Hinweis von Patrick:
Nicht vergessen den Webserver neuzustarten.
Schon guckt keiner mehr so einfach in Ordner rein. Einfach aber effektiv.
Slim – Simple Login Manager
11. Jan
Ich hab mal wieder einen alten Rechner rausgekramt und mit meiner Lieblingsdistribution, Debian Testing, frisch installiert. Doch da merkte ich: KDM schluckt ja ganz schön Ressourcen und die hat der Rechner leider nicht. Nach einer Suche mit apt-cache nach anderen Display-Managern bin ich auf SLiM gestoßen. Der sollte zwar weniger können – aber mehr als anmelden und runterfahren und dabei einigermaßen hübsch aussehen sollte er auch gar nicht können. Also erstmal installiert: apt-get install slim und ehe ich mich versah war er auch schon gestartet und sah gut aus. Anmelden war auch kein Problem. Damit war ich zunächst zufrieden. Irgendwann kam ich dann aber auf die Idee den Rechner herunterzufahren. Nur wie? Es gibt keine Buttons. Also erstmal Google gefragt und ich bekam auch eine Antwort:
Als User: halt eingeben und bei der Passwortabfrage das root-Passwort eingeben. Schon fährt der Rechner ganz brav herunter.
Da muss man erstmal drauf kommen.
Vertiefung Datenbanken
10. Jan
Jetzt sitz ich hier, wie die vergangenen Tage und höre mir was über Datenbanken an.Aber damit ich hier dem Prof. folgen kann brauchen wir eine Oracle Installation auf unsern Notebooks. Leichter gesagt als getan, die Apple User im Jahrgang konnten das ganze nur in einer virtuellen Maschine mit Windows zum laufen bekommen und die meisten Windows User brauchten meistens auch mehr als einen Versuch um eine lauffähige Version zu installieren.
Da hatte ich schon Befürchtungen, dass das ganze unter Linux eine längere Geschichte wird. Ich sollte zunächst Recht behalten. Auf der Seite von Oracle hab ich direkt gesehen das es *.deb Pakete gibt. Da war die Freude groß.
Nachdem ich diese Pakete installiert hatte verflog aber die Freude recht schnell. Denn Oracle XE lief einfach nicht. Egal was ich auch tat – es wollte einfach nicht.
Aber welcher Linuxuser gibt direkt auf? Also – neuer Versuch – diesmal nehme ich die Oracle Repositories:
1. Folgenden Zeile zu /etc/apt/sources.list hinzufügen:
deb http://oss.oracle.com/debian unstable main non-free
2 . Dann noch die Schlüssel des Repositories herunterladen und einbinden:
wget http://oss.oracle.com/el4/RPM-GPG-KEY-oracle -O- | sudo apt-key add -
3. Oracle XE braucht viel Speicher und lässt sich nicht installieren wenn es zu wenig findet. Aber das umgeht man mit einer ausreichend großen swap Partition oder Datei. Bei 512MB Ram sind mindesten 1GB Swap nötig. Ich hatte allerdings nur ca. 700MB. Zunächst also mit
dd if=/dev/zero of=/swapfile bs=1M count=600
eine Datei anlegen und mit
mkswap /swapfile
als Swapdatei umwandeln. Der Befehl
swapon /swapfile
hängt sie dann als Swapdatei ein.
4. Jetzt schnell apt-get updateausführen und dann mit
apt-get install libaio bc oracle-xe
alles installieren.
5. Jetzt zum letzten Schritt, der Konfiguration. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Man muss das Skript
/etc/init.d/oracle-xe configure
starten und ein paar Fragen beantworten. Die Ports habe ich bei dem Standard belassen, das Passwort selbstverständlich unheimlich kompliziert gewählt und gesagt die Datenbank solle direkt beim booten gestartet werden. Fertig!Jetzt kann man auf das Webinterface zugreifen und sich mit dem User system und dem vergebenen Passwort einloggen.
Das wars dann auch schon. Viel Spaß mit Oracle XE