Mac OS
Lion kommt ohne Front Row
31. Jul
Tja, da denkt man alles wird gut beim neuesten Mac OS X aber nix da!
Apple war so frei und hat Front Row einfach mal weg gelassen. Was bringen einem denn alle tollen neuen Features wenn die alten einfach wegfallen? Eine Ankündigung oder ähnliches gab es natürlich auch nicht. Gerade jemand der seinen Mac Mini als Mediacenter einsetzt wird nach dem Update ganz schön in die Röhre gucken.
Aber da hat Apple natürlich auch eine super Lösung, man kann sich ja ein Apple TV kaufen.
Es ist zwar möglich Front Row mit einigen Tricks zurückholen aber auf die Daten aus der iTunes Mediathek kann man nur zugreifen wenn man noch nicht auf iTunes 10.4 upgedatet hat.
Alles in allem eine doofe Sache.
Mac OS X Resource Forks deaktivieren
19. Jul
Wie sicher viele von euch schon oft bemerkt haben, legt Mac OS X sog. Resource Forks an, wenn es Dateien mit Metadaten auf nicht Mac Dateisystemen speichert. Mich hat das ganze häufig in den Wahnsinn getrieben, wenn ich tar-balls erstellen wollte. Dann kann es nämlich passieren, dass zu jeder Datei eine weitere Datei beginnend mit ._ angelegt wird. Diese enthält, die Metadaten zu der Originaldatei.
Wem es so ähnlich geht wie mir dem sei gesagt, dass es einen Ausweg gibt. Man muss nur die Umgebungsvariable COPY_EXTENDED_ATTRIBUTES_DISABLE=true setzen. Allerdings funktioniert das nur unter Mac OS X 10.4. Seit Mac OS X 10.5 heißt die variable COPYFILE_DISABLE!
Anlegen kann man diese einfach in dem man aus dem Terminal folgenden Befehl ausführt:
export COPYFILE_DISABLE=true
Damit wird die Variable für die aktuelle Terminalsitzung gespeichert. Wenn man danach tar benutzt, werden also keine Resource Forks mehr erstellt!
fruux wird ein bisschen kostenpflichtig
14. Nov
Seit beinahe zwei Jahren nutze ich nun fruux um vor allem Kalender & Kontakte, aber auch Lesezeichen zwischen iMac und MacBook Pro synchron zu halten. Das läuft eigentlich auch immer wie am Schnürchen und so vergisst man fast, welch wunderbare Software einem das Leben doch erleichtert. Prefpane installieren und UserDaten eingeben – fertig, schon wird synchronisiert.
Eine Alternative wäre MobileMe. Sicherlich genauso einfach einzurichten, aber mit 79€/Jahr nicht ganz billig, insbesondere da ich nur dies Synchronisierungsmöglichkeiten nutzen würde.
Bei fruux ist es nun soweit gekommen, dass es zu viele Nutzer geworden sind um weiterhin aus den privaten Mitteln der Macher finanziert zu werden. Der logische Schritt: Leistung nur gegen Geld. Das ist auch vollkommen in Ordnung, denn es wird wohl weiterhin einen kostenlosen, aber eingeschränkten Accounttyp geben und nach zwei Jahren sollte der Testzeitraum für mich dann doch lang genug gewesen zu sein um herauszufinden ob ich fruux wirklich benötige.
fruux setzt damit auf das Freemium-Modell, wie auch viele andere Webdienste (Xing, Skype). Wer also alle Funktionen von fruux nutzen will, der muss zahlen. Aber auch das ist bei fruux mit PayPal ganz einfach gelöst. Da ist auch der einzige Punkt der mich etwas gestört hat. Ein Kreditkarte war zwingend notwendig, auch wenn man ansonsten bereits Lastschrift bei PayPal nutzt. Naja – gibt schlimmeres.
GPGMail unter Mac OS X 10.6.3
05. Mai
Seit einer gefühlten Ewigkeit, konnte ich kein GPGMail mehr nutzen, da Apple meinte irgendetwas in Mail.app ändern zu müssen.
Doch heute habe ich per Zufall tatsächlich eine neue funktionierende Version von GPGMail für 10.6.3 gefunden (Downloadlink weiter unten).
Falls dies nicht direkt funktionieren sollte habe ich noch diesen Tipp gefunden
Man muss diese beiden Befehle im Terminal ausführen:
defaults write com.apple.mail EnableBundles -bool true
defaults write com.apple.mail BundleCompatibilityVersion 3
Hier der Downloadlink für alle Interessierten: GPGMail.mailbundle-1.2.3-v61-10.6.3-fix.zip
Spotify Invitation Codes
19. Feb
Auf aptgetupdate gibt es seit gestern eine Anleitung wie man einen Invitationcode für Spotify gratis bekommen kann.
How to get a free Spotify invite
Xen Konsole beenden auf einem Mac
25. Jan
Nachdem wir gerade auf unserem neuen Server Xen installiert haben, mussten wir feststellen, dass man aus der Xen Konsole mit dem vorgeschlagenen Shortcut Strg + 5 auf einem Mac nicht mehr herraus kommt.
Wenn man eine Console eines Gastsystemes mit dem Befehl:
xm console <guestname>
geöffnet hat, kann man diese auch auf einem Mac ganz einfach wieder schließen. Dafür benutzt man einfach den Shortcut Strg + ü.
Eclipse Plugin für Haskell
23. Nov
Auf der Suche nach einer Haskell IDE fand ich ein Plugin für Eclipse, welches mit dem bekannten GHC Compiler zusammen arbeitet. Dafür einfach als Update-URL in Eclipse die folgende Url verwenden:
Probleme mit Vodafone Mobile Connect auf dem Mac
21. Sep
Ich bin ja eigentlich ganz zufrieden mit meiner UMTS-Flat von Vodafone.
Klappt alles bestens, im Zug und auf dem Land hat man meistens auch noch eine gute Verbindung und auch sonst gibt es keinen Grund zu meckern, außer der Tatsache, dass die Vodafone Mobile Connect Software ein ganz schön doofe Angewohnheit hat. Sie will manchmal einfach nicht starten und somit wird auch nicht die SIM im UMTS Stick freigeschaltet.
Es gibt aber eine ganz einfache Lösung dafür:
- Zunächst den Installer starten und die gesamte Software deinstallieren. Einfaches verschieben der App in den Papierkorb reicht nicht!
- Jetzt muss die Software nur noch neu installiert werden und müsste dann laufen.
Nur doof das man die Software für den Mac normalerweise aus dem Internet bekommt und sie nicht auf dem virtuellen CD-Laufwerk liegt. Dort ist nur die Windows Software.
Also muss man immer das Installationprogramm auf dem Rechner lassen. Wer einen Stick mit microSD Slot hat, kann natürlich auch darauf die Daten packen und hat sie dann immer beim Stick dabei.
Windows liest HFS+
20. Sep
Schon lange ärgere ich mich darüber, das es kein gemeinsames Dateisystem für Windows, Linux und Mac OS gibt, außer dem doch sehr veralteten Fat32.
Doch heute musste ich etwas erstaunliches sehen. Nachdem ich Windows 7 inkl. der Snow Leopard Boot Camp Treiber auf meinem Mac Book Pro installiert hatte, stellte ich fest, das Windows meine HFS+ Mac Partition anzeigte und lesen konnte. Schnell googelte ich nach dem sonderbaren Support von Fremddateisystemen und stellte dabei fest, das Apple so freundlich war auf die Snow Leopard DVD einen HFS+ (read only) Treiber für Windows mit drauf zu packen.
Schreiben geht zwar nicht, aber es ist auf Jedenfall ein geniealer Schritt in die richtige Richtung.
Warum sollte es auch keinen Support für verschiedene Dateisysteme zwischen den konkurierenden OS geben!?
Dropzone
10. Jul
Gerade ist Dropzone in aller Munde. Bei aptgetupdate.de und auch bei cashy wurde das praktische Drag’n'Drop Tool für das Mac OS X Dock vorgestellt.
Netterweise gibt es in beiden Blogs dann auch noch einige Lizenzen zu gewinnen, wenn man in den Kommentaren kundtut für was man das Tool einsetzen will. Die FTP Funktion und die Möglichkeit Dateien zu zippen und dann als Mail zu verschicken gehören zu den Favoriten. In einem Kommentar hab ich dann gelesen das es praktisch wäre Grafiken mal eben skalieren zu können.
Leider hat Dropzone diese Funktion nicht einfach dabei – schade. Aber selbst ist der Mann, denn an Programme kann Dropzone die übergebenen Daten weitergeben – und am Mac gibt es ja bekanntermaßen den Automator. Ein Tool um wiederkehrenden Arbeiten in Skripte zu gießen.
Zunächst muss der Automator gestartet werden und bei der Auswahl der Vorlagen nimmt man “Eigene”.
Je nach Bedarf soll unser Skript jetzt zwei Sachen machen: Entweder wollen wir ein Skript, welches eine Kopie des Bildes skaliert oder das Original verändert. Ich bin da eher konservativ und nehme die Variante mit der Kopie.
Dazu braucht man zwei Aktionen:
1. Finder-Objekte dupliziere
(linke Spalte “Dateien&Ordner” auswählen dann in der mittleren Spalte doppelt auf “Finder-Objekte duplizieren” klicken)
2. Bilder skalieren
(linke Spalte “Fotos” auswählen dann in der mittleren Spalte doppelt auf “Bilder skalieren” klicken)
Beim hinzufügen der zweiten Aktion wird man darauf hingewiesen das der Automator gerne die vorher die Datei woanders hinkopieren möchte. Das wollen wir aber gar nicht, da wir das ja bereits mit der oberen duplizieren Funktion erledigen.
Jetzt muss noch das die Standard Skalierung eingegeben werden und man kann noch einen Haken unter Optionen machen. Wenn man hier “Diese Aktion beim Ausführen des Arbeitsablaufs anzeigen” aktiviert, erhält man jedesmal die Möglichkeit die Pixelangaben zu korrigieren. Wenn man natürlich immer ein festes Maß nutzen will, kann man sich diesen Klick sparen.
Jetzt muss man das ganze nur noch mit Ablage -> Sichern als Programm speichern.
Zu guter letzt fehlt jetzt noch die Einbindung an Dropzone. Aber nichts leichter als das!
Man geht in die Einstellungen von Dropzone und fügt eine neue Destination hinzu.
Als Aktion wählt man “Open Application”. Im folgenden Dialog sucht gibt man sein eben gespeichertes Automator-Programm an und fügt es mit einem Klick auf “Add” hinzu.
Fertig ist unser SkalierungsTool mit Dropzone.
Jetzt kann man einfach Bilder auf das Dropzone Icon ziehen, die Skalierfunktion auswählen und schon ist das Bild kleiner.
Wer sich die Arbeit mit dem Erstellen des Programms ersparen will, der kann meine Version hier herunterladen. Aber aufgepasst! Man sollte das Programm einmal von Hand starten, sonst verschluckt sich Dropzone an einer Sicherheitsabfrage von Mac OS X.
Das Icon hab ich vom smashingmagazine







