Tim
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Beiträge von Tim
WordPress 2.5
01. Apr
Den neuen Monat begrüße ich jetzt mal mit der neuesten WordPress Version.
Falls jemand Fehler bemerkt: Bitte melden!
Tubestick unter Debian Linux
01. Apr
Unter Mac OS läuft er bestens – kein Wunder – dafür ist er ja auch gedacht. Aber wenn ich schon einen kleinen DVB-T Empfänger haben wäre es auch schön, wenn ich den mobil am Notebook einsetzten könnte. Auf der Webseite von equinux kann man sich sogar Treiber für Windows runterladen – aber mal wieder nicht für Linux. War auch irgendwie klar. Meine Terratec Cinergy T2, welche ich auch noch habe, ist zwar ein großer Klotz, aber da reichte anstecken und Spaß haben – zumindest unter Linux. Als ich das schöne Gerät unter Windows nutzen wollte, war mal wieder eine Installerorgie angesagt.
Also Google angeschmissen. Gab aber zunächst kaum was. Irgendwann stieß ich dann wenigstens auf den Namen des verbauten Chips. Jetzt standen die Chancen schonmal besser. Nach weiterer Recherche kam ich dann auf folgenden Thread mit dem Treiber von hier.
Bis zum TV Signal waren es jetzt nur noch ein paar Schritte:
1. Treiber runterladen (Mirror) 64bit und entpacken tar xvzf af901x-taiwan.tar.gz
2. Kompilieren:
cd v4l-dvb-39c2d2041e6e/
sudo make
sudo make install
3. Fertig
Bei mir lief danach in Kaffeine alles bestens. Möglicherweise muss man v4l noch aktualisieren.
Jetzt kann ich immer und überall fernsehen.
RIP IPCop – Willkommen WRT54GL
15. Feb
Vor ein paar Tagen habe ich meinen guten Freund und Router IPCop auf tragische Weise verloren.
Er wollte einfach nicht weiterleben.
Wenn auf einmal die ganze Familie meckert, dass das Internet nicht geht, dann wird da wohl was dran sein. Also ab in den Keller und mal nen Blick auf den Rechner werfen, der ansonsten so vorzüglich seine Arbeit tut. Jetzt wohl nicht mehr. Kein Piep. Kein Festplattenzugriff. Einfach nur Stille. Nach ein paar Tests stand fest – das Mainboard ist Schuld. Aber jetzt ein neues kaufen? Ein Schnäppchen wäre das bestimmt nicht.Da kam mir eine kleine blau-schwarze Kiste in den Sinn: ein Linksys WRT54GL Router. Der sollte für unsere Familie wohl ausreichen und außerdem würde der auch sicherlich Strom sparen. Da es keiner auf die lange Bank schieben wollte, war diese Prachtexemplar auch schon am nächsten Tag bei mir zu Hause.
Erster Test mit der Originalfirmware, Interneteinwahl & DHCP: Läuft!
Zweiter Test mit Originalfirmware, andere Firmware (OpenWrt) aufspielen: Läuft!
Jetzt wird diese kleine Wunderkiste erstmal weiter eingerichtet. Gefallen tut sie mir bisher bestens.
[UPDATE]: Irgendwie gefiel mir openwrt auf “Dauer” dann doch nicht. Jetzt rennt die kleine Kiste mit tomato.
Virtualbox Beta 3 für Mac OS X erschienen
07. Feb
Aus einer Laune heraus schaute ich heute mal wieder auf der Seite virtualbox.org vorbei, um möglicherweise etwas neues über die bisher fehlende Leopard Unterstützung zu Erfahren. Aber statt Tips & Workarounds gabs etwas viel besseres: Eine neue Beta! Gerade erst am 6. Februar erschienen und somit noch warm vom kompilieren. Das nenn ich Glück. Unter Windows und Linux benutzt ich Virtualbox schon sehr gerne unter Mac OS X leider nur bis 10.4. Aber das Problem ist nun gelöst.
Schnell heruntergeladen, installiert und es läuft! Zwar musste ich die Konfiguration meiner virtuellen Debian Maschine neu machen, das Festplattenimage tat aber ohne Murren.
Und nach einem nötigen apt-get dist-upgrade habe ich meine liebgewonnene Debian-Sid Maschine wieder.
Eine Runde Truecrypt für alle!
06. Feb
Nun ist es endlich soweit. Für jedes System (Linux, Mac OS X, Win) gibt es eine gleichwertige Truecrypt Version mit GUI! Also am liebsten gleich den iMac mit verschlüsselter Partition ausstatten und das Thinkpad auch – nur war Truecrypt Server direkt mal down
Mehr Details und ein paar hübsche Screenshots findet man bei aptgetupdate.de oder auf der offiziellen Seite truecrypt.org !
Da ich aber auch eigentlich lernen soll, spar ich mir die schöne Spielerei erstmal und schau mir das heute Abend an.
javaBLACKbelt
20. Jan
Durch meine Arbeit in meinem Praktikumsunternehmen bin ich auf diese nette Idee gestoßen.
Die javaBLACKbelt Community.
Bei dieser Community geht es darum sich zu zertifizieren, d.h. man beantwortet Fragen aus bestimmten Bereichen der Javaprogrammierung und erhält dafür Wissenspunkte. Als Anfänger hat man natürlich 0 und verdient sich langsam mehr. Mit bestimmten Punkteständen erhält man dann Gurte, so wie man das von Kampfsportarten gewohnt ist. Nach weiß kommt gelb, dann orange usw. Da man dafür nichts bezahlt muss man sich in die Community einbringen und beim Aufbau des Fragenkataloges helfen. Selber Fragen zu schreiben gibt zwar am meisten Punkte, aber auch mit der Kommentierung und Korrektur bestehender Fragen kann man sich Mitarbeiterpunkte verdienen. Diese brauch man dann um an Prüfungen teilnehmen zu dürfen.
Insgesamt sind das Konzept und die bisherige Durchführung sehr überzeugend und ich kann jedem nur empfehlen dort mal ein paar Gurtprüfungen abzulegen. Zwar macht sich ein Sun-Java Zertifikat deutlich besser bei jeder Bewerbung, aber das ist auch ein ganz anderes Kaliber – erst recht im Preis.
Wer mal sehen möchte was ich dort bisher geschafft habe: Profil von mir
Micropolis aka. Simcity
15. Jan
Was für eine freudige Nachricht. Das gute alte Simcity ist unter der GPL veröffentlicht!
Da die Namensrechte noch bei EA liegen wird es jetzt zwar Micropolis genannt, aber das tut dem Spaß nun wirklich keinen Abbruch.
Also hab ich mir dann auch ganz fix die Quellen gezogen und alles brav kompiliert wie es in heyko’s Blog beschrieben wird. Das die Anleitung für Ubuntu 7.10 war hielt mich nicht ab. Die Installation lief auch wunderbar und das Spiel startet auch – allerdings war die Karte nur ein großer brauner Klumpen. Nach etwas Recherche in den Tiefen von ubuntuforums.org wurde mir eins klar: Bei 24Bit Farbtiefe wird das nix (hier der Beitrag) aber zwei Posts weiter unten war auch schon die viel elegantere Lösung: Ein fertiges Debian Paket! Das findet man zurzeit hier: ftp://ftp-mirror.internap.com/…getdeb1_i386.deb!
Dann musste das Paket nur eben mit:
dpkg -install micropolis_0.0.20080114-1~getdeb1_i386.deb
installiert werden und läuft seitdem wunderbar… und jetzt wird eine neue Stadt gebaut!
Viel Spaß
Apache Directory Listing abschalten
11. Jan
Das Blog läuft meines Wissens nach fehlerfrei und administrativ könnte ich mich zurücklehnen. Aber was seh ich da? Directory Listing ist ja überall aktiviert! Das geht ja mal gar nicht. Den Umstand galt es also zu beseitigen. Ist auch gar nicht so schwer:
Der Server läuft unter Debian weswegen man die Konfiguration des Webservers unter /etc/apache2/httpd.conf findet. Dort reicht es, wenn man folgende Zeile in die Datei einfügt:
Options All -Indexes FollowSymLinks MultiViews
Nach einem Hinweis von Patrick:
Nicht vergessen den Webserver neuzustarten.
Schon guckt keiner mehr so einfach in Ordner rein. Einfach aber effektiv.
Slim – Simple Login Manager
11. Jan
Ich hab mal wieder einen alten Rechner rausgekramt und mit meiner Lieblingsdistribution, Debian Testing, frisch installiert. Doch da merkte ich: KDM schluckt ja ganz schön Ressourcen und die hat der Rechner leider nicht. Nach einer Suche mit apt-cache nach anderen Display-Managern bin ich auf SLiM gestoßen. Der sollte zwar weniger können – aber mehr als anmelden und runterfahren und dabei einigermaßen hübsch aussehen sollte er auch gar nicht können. Also erstmal installiert: apt-get install slim und ehe ich mich versah war er auch schon gestartet und sah gut aus. Anmelden war auch kein Problem. Damit war ich zunächst zufrieden. Irgendwann kam ich dann aber auf die Idee den Rechner herunterzufahren. Nur wie? Es gibt keine Buttons. Also erstmal Google gefragt und ich bekam auch eine Antwort:
Als User: halt eingeben und bei der Passwortabfrage das root-Passwort eingeben. Schon fährt der Rechner ganz brav herunter.
Da muss man erstmal drauf kommen.
Vertiefung Datenbanken
10. Jan
Jetzt sitz ich hier, wie die vergangenen Tage und höre mir was über Datenbanken an.Aber damit ich hier dem Prof. folgen kann brauchen wir eine Oracle Installation auf unsern Notebooks. Leichter gesagt als getan, die Apple User im Jahrgang konnten das ganze nur in einer virtuellen Maschine mit Windows zum laufen bekommen und die meisten Windows User brauchten meistens auch mehr als einen Versuch um eine lauffähige Version zu installieren.
Da hatte ich schon Befürchtungen, dass das ganze unter Linux eine längere Geschichte wird. Ich sollte zunächst Recht behalten. Auf der Seite von Oracle hab ich direkt gesehen das es *.deb Pakete gibt. Da war die Freude groß.
Nachdem ich diese Pakete installiert hatte verflog aber die Freude recht schnell. Denn Oracle XE lief einfach nicht. Egal was ich auch tat – es wollte einfach nicht.
Aber welcher Linuxuser gibt direkt auf? Also – neuer Versuch – diesmal nehme ich die Oracle Repositories:
1. Folgenden Zeile zu /etc/apt/sources.list hinzufügen:
deb http://oss.oracle.com/debian unstable main non-free
2 . Dann noch die Schlüssel des Repositories herunterladen und einbinden:
wget http://oss.oracle.com/el4/RPM-GPG-KEY-oracle -O- | sudo apt-key add -
3. Oracle XE braucht viel Speicher und lässt sich nicht installieren wenn es zu wenig findet. Aber das umgeht man mit einer ausreichend großen swap Partition oder Datei. Bei 512MB Ram sind mindesten 1GB Swap nötig. Ich hatte allerdings nur ca. 700MB. Zunächst also mit
dd if=/dev/zero of=/swapfile bs=1M count=600
eine Datei anlegen und mit
mkswap /swapfile
als Swapdatei umwandeln. Der Befehl
swapon /swapfile
hängt sie dann als Swapdatei ein.
4. Jetzt schnell apt-get updateausführen und dann mit
apt-get install libaio bc oracle-xe
alles installieren.
5. Jetzt zum letzten Schritt, der Konfiguration. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Man muss das Skript
/etc/init.d/oracle-xe configure
starten und ein paar Fragen beantworten. Die Ports habe ich bei dem Standard belassen, das Passwort selbstverständlich unheimlich kompliziert gewählt und gesagt die Datenbank solle direkt beim booten gestartet werden. Fertig!Jetzt kann man auf das Webinterface zugreifen und sich mit dem User system und dem vergebenen Passwort einloggen.
Das wars dann auch schon. Viel Spaß mit Oracle XE